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Presseerklärung Nr. 2 vom 24.01.2007

Schluss mit Ausbeutung der Studienreferendare!

Die Berliner Senatsschulverwaltung plant, Studienreferendare vom ersten Tag an statt mit 7 mit bis zu 12 Pflichtwochenstunden in eigenverantwortlichem Unterricht einzusetzen.

Die Vorsitzende des Philologenverbandes Berlin/Brandenburg, Kathrin Wiencek, kritisierte diese Planung scharf:

„Wöchentlich werden in Berlin dann 18.000 Unterrichtsstunden von Refe­rendaren gegeben, um den akuten Lehrermangel zu kaschieren. Das Land Berlin vernachlässigt sowohl seine Ausbildungs- wie auch Fürsorge­pflichten gegenüber den Lehramtsanwärtern. Die jungen Kolleginnen und Kollegen bekommen mehr Pflichten ohne angemessene Betreuung und Bezahlung aufgebürdet und stehen unter hohem Erwartungsdruck der Eltern. Diese wie­derum verlangen mit Recht, dass ihre Kinder von qualifi­zierten Pädagogen unterrichtet werden. Wir sehen die Gefahr, dass Nachwuchslehrkräfte die Ausbildung abbrechen, weil sie  sich massiv überfordert fühlen.“

Aus Sicht des Philologenverbandes müssen andere Prioritäten gesetzt wer­den:

1.       Verzicht auf eine Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Studienre­ferendare.

2.       Intensive Betreuung der Referendare, d. h. die anleitende Lehrkraft muss im Regelfall den Unterricht der Referendare in der Klasse er­leben und genügend Zeit für Beratungsgespräche haben.

3.       Neueinstellungen von Lehrkräften statt sinnlosem Verheizen von Lehr­amtsanwärtern.

Presseerklärung Nr. 3 vom 26.02.2007

Lebensarbeitszeitkonten erweisen
sich als Mogelpackung!


Die neue Regelung zur Anrechnung der so genannten „Lebensarbeitszeitkonten“ verhindert, dass Berliner Lehrkräfte ihre erarbeiteten Arbeitstage nutzen können, um früher pensioniert zu werden. Bisher erhielten sie als Ausgleich für eine längst fällige Arbeitszeitverkürzung Zeitgutschriften auf diesen Konten. Diese sollen dann am Ende der Dienstzeit in Form einer früheren Pensionierung „ausbezahlt“ werden.

Der Geschäftsführende Vorstand des Philologenverbandes Berlin/Brandenburg kritisiert, dass die neue Regelung der Senatsschulverwaltung genau das verhindert. Die Vorsitzende des Verbandes, Kathrin Wiencek, hierzu:
„Wir halten es für eine Zumutung, dass die Lehrkräfte in Zukunft nur noch zum Schuljahresende in Pension gehen sollen. Nun sollen sie auch noch über diesen Zeitpunkt hinaus für Vertretungen zur Verfügung stehen!
Eine miserable Unterrichtsversorgung der Schulen und jahrelang versäumte Einstellungen kann man so nicht kompensieren.“

Der Philologenverband fordert:

1. Reguläre Pensionierung der Lehrkräfte auch am
Ende des ersten Halbjahres!
2. Die Ausstattung der Schulen mit Lehrern muss so bemessen sein, dass vorzeitig ausscheidende Kollegen und Kolleginnen ersetzt werden können.
3. Abschaffung der Lebensarbeitszeitkonten, stattdes-sen eine Reduzierung der Pflichtwochenstunden. Berlin muss für junge Lehrer wieder attraktiv werden!

Presseerklärung Nr. 2 vom 24.01.2007

Schluss mit Ausbeutung der Studienreferendare!

Die Berliner Senatsschulverwaltung plant, Studienreferendare vom ersten Tag an statt mit 7 mit bis zu 12 Pflichtwochenstunden in eigenverantwortlichem Unterricht einzusetzen.

Die Vorsitzende des Philologenverbandes Berlin/Brandenburg, Kathrin Wiencek, kritisierte diese Planung scharf:

„Wöchentlich werden in Berlin dann 18.000 Unterrichtsstunden von Refe­rendaren gegeben, um den akuten Lehrermangel zu kaschieren. Das Land Berlin vernachlässigt sowohl seine Ausbildungs- wie auch Fürsorge­pflichten gegenüber den Lehramtsanwärtern. Die jungen Kolleginnen und Kollegen bekommen mehr Pflichten ohne angemessene Betreuung und Bezahlung aufgebürdet und stehen unter hohem Erwartungsdruck der Eltern. Diese wie­derum verlangen mit Recht, dass ihre Kinder von qualifi­zierten Pädagogen unterrichtet werden. Wir sehen die Gefahr, dass Nachwuchslehrkräfte die Ausbildung abbrechen, weil sie  sich massiv überfordert fühlen.“

Aus Sicht des Philologenverbandes müssen andere Prioritäten gesetzt wer­den:

1.       Verzicht auf eine Erhöhung der Unterrichtsverpflichtung für Studienre­ferendare.

2.       Intensive Betreuung der Referendare, d. h. die anleitende Lehrkraft muss im Regelfall den Unterricht der Referendare in der Klasse er­leben und genügend Zeit für Beratungsgespräche haben.

3.       Neueinstellungen von Lehrkräften statt sinnlosem Verheizen von Lehr­amtsanwärtern.

Presseerklärung Nr. 1 vom 15.01.2007

Verträge sind einzuhalten!
 
Berliner beamtete Lehrkräfte sollen ab sofort im Regelfall nur noch zum Ende eines Schuljahres in den Ruhestand gehen dürfen. – Die Vorsitzende des Philologenverbandes Berlin/Brandenburg, Kathrin Wiencek, fordert die Fortsetzung der bisherigen Praxis und die Einhaltung bestehender Verträge durch den neuen Berliner Schulsenator.

„Grundsätzlich ist der Gedanke, dass Lehrkräfte erst am Ende eines Halbjahres aus dem Dienst scheiden, richtig. Diese Planungssicherheit brauchen die Schulen. Dies auf das Ende des Schuljahres zu verschieben, heißt, dass mitunter Kolleginnen und Kollegen fast ein ganzes Jahr ‚ranhängen’ müssen. Damit wird Unterricht auf Kosten der älteren Kolleginnen und Kollegen erteilt, und notwendige Einstellungen werden verschoben“, erklärte heute die Vorsitzende des Verbandes, Kathrin Wiencek. Es sei außerdem rechtswidrig, Ansprüche der Lehrkräfte aus bereits bestehenden Arbeitszeitkonten zu ignorieren.

Wiencek stellte klar: „Sollte Herr Professor Zöllner die Kolleginnen und Kollegen zwingen wollen, auf ihre Zeitguthaben zu verzichten, so werden wir allen Mitgliedern zu Klagen raten. Es muss mindestens eine faire finanzielle Abgeltung angeboten werden. “

Der Philologenverband fordert

eindeutige Regelungen:

 1.      Beibehaltung der Regelung, zum Halbjahresende in den Ruhestand gehen zu können.

 2.      Abschaffung der Arbeitszeitkonten und der so genannten „Böger-Tage“ für Lehrkräfte.

 3.      Als Ausgleich hierfür die Reduzierung der wöchentlichen Pflichtstunden-zahl um eine Stunde.
 
4.      Einhaltung bestehender Verpflichtungen, die sich aus bereits bestehenden Zeitguthaben auf Arbeitszeitkonten ergeben.