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Philologenverband verabschiedet Beschlüsse

Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes Berlin/Brandenburg hat am 25. November 2011 die folgenden Beschlüsse verabschiedet:

1. Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) auf, sicherzustellen, dass jede Schule mindestens 5 % Vertretungsreserve erhält.

2. Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert das MBJS und die Senatsverwaltung Bildung, Wissenschaft und Forschung auf, sich für eine Reduzierung der Klassen- und Kursfrequenzen einzusetzen.

3. Der Philologenverband Berlin/Brandenburg fordert für die Brandenburger Lehrerinnen und Lehrer eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für Fort- und Weiterbildung. Insbesondere muss allen Kolleginnen und Kollegen vollumfänglicher Unfallschutz während der Fortbildungsmaßnahme gewährt werden und somit das Rundschreiben 14/09 sofort außer Kraft gesetzt werden. Weiterhin ist die Teilnahme durch ausreichende finanzielle Unterstützung abzusichern

4. Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert das MBJS und die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung auf, im Kabinett bzw. im Senat auf eine gesetzliche Regelung zur Altersteilzeit hinzuwirken, um ältere Kolleginnen und Kollegen spürbar zu entlasten.

5. Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung auf, die wöchentliche Stundenverpflichtung der Lehrer zu reduzieren.

6. Der Philologenverband Berlin/Brandenburg fordert, dass allen Kolleginnen und Kollegen in Brandenburg das Weihnachtsgeld ab 2011 wieder zu zahlen ist.

7. Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport und die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung auf, für die Umsetzung der Inklusion in Brandenburg und Berlin die erforderlichen personellen und sächlichen Mittel zur Verfügung zu stellen.

8. Der Philologenverband Berlin/Brandenburg fordert das MBJS nochmals auf, Beförderungsämter und Funktionsstellen (z. B. Fachbereichsleiter) auszubringen und zügig zu besetzen.

9. Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert den Senat von Berlin auf, Lehrkräfte wieder zu verbeamten.

10. Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung auf, sicherzustellen, dass jede Schule mit mindestens 100% Personal ausgestattet ist.

11. Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert das Abgeordnetenhaus und den Senat von Berlin auf, sicherzustellen, dass die Bezirke zukünftig ausreichende Mittel für die Instandsetzung und den Erhalt der schulischen Gebäude erhalten.

12. Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert den Senat von Berlin auf, eine gesetzliche Regelung zur Altersermäßigung zu schaffen.

13. Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes, Landesverband Berlin/Brandenburg fordert den Senat auf, die Schulsekretariate mit qualifizierten Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen (Verwaltungsangestellten/Verwaltungsbeamten) auszustatten und entsprechend der Tätigkeit angemessen zu bezahlen.

14. Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert den Senat von Berlin auf, die seit sieben Jahren bestehende Arbeitszeitverlängerung zurückzunehmen und die Möglichkeit zu schaffen, dass die angesparten Lebensarbeitszeitkontotage (LAK – 5 Tage pro Jahr für VZE) in Stundenentlastung umgewandelt werden können.

15. Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert den Senat von Berlin auf, die Gymnasien durch entsprechende Unterstützung uneingeschränkt zu erhalten und die Qualität der gymnasialen Ausbildung durch entsprechende fachliche Qualifikation der Lehrkräfte an Gymnasien sicherzustellen.

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Philologen mit neuem Vorstand

Die Vertreterversammlung des Deutschen Philologenverbandes Berlin/Brandenburg hat am 25. November 2011 turnusgemäß einen neuen Geschäftsführenden Vorstand gewählt.

Mit jeweils großen Mehrheiten wurden

Kathrin Wiencek als Vorsitzende

und die Stellvertretenden Vorsitzenden

Gabriela Kasigkeit,

Susanne Schulze und Ferdinand Horbat

in ihren Ämtern bestätigt.

Das Amt des Schatzmeisters führt, wie in den vergangenen Jahren,

Gerhard Dietsch weiter,

als Pressesprecher wurde Frank Rudolph gewählt.

Als weitere Mitglieder werden Karsten Hönig und Gerburg Pietschmann dem Vorstand angehören.

Die wieder gewählte Vorsitzende Kathrin Wiencek kommentierte:
„Das Wahlergebnis zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und wird uns ein Ansporn sein, uns weiter mit aller Kraft für die Interessen unserer Kolleginnen und Kollegen sowie der Schülerinnen und Schüler in Berlin und Brandenburg einzusetzen.“

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Berliner Schuldienst bleibt unattraktiv!

Der Deutsche Philologenverband Berlin-Brandenburg bedauert das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen in Berlin, dass SPD und CDU nicht zur Verbeamtung von Lehrkräften zurückkehren wollen.

Die Vorsitzende des Philologenverbandes Berlin-Brandenburg, Kathrin Wiencek,  erklärt hierzu:

„Offensichtlich ist die Einsicht noch nicht bis in die Partei-spitzen vorgedrungen, dass Berlin immer mehr Lehrkräfte an andere Bundesländer verliert. Selbst eine Einstellungs-garantie nützt nichts, wenn weit besser besoldete Stellen in anderen Ländern angeboten werden.

Pfiffige Kolleginnen und Kollegen gehen sogar den Weg, sich in anderen Bundesländern verbeamten zu lassen, dann Versetzungsanträge zu stellen und  ihren Beamtenstatus nach Berlin mitzunehmen. So wird die Berliner Vereinbarung, Lehrkräfte nur als Angestellte zu beschäftigen, ganz und gar ad absurdum geführt “

Der Philologenverband fordert daher:

·       Berlin muss schnellstmöglich seine Lehrkräfte verbeamten!
·       Berlin muss Schluss machen mit der Klassengesellschaft im Lehrerzimmer!
·       Berlin muss seine Lehrkräfte durch attraktive Angebote im Land halten!

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Ohne Vorwarnung:

Hektik bei der Umstrukturierung der Brandenburger Schulämter !

„Die geplante Zusammenlegung der Schulämter zu einem Landesschulamt ohne Abwarten der Beendigung einer ordentlichen Evaluation, deren Ergebnis neuerdings als Ziel schon vorgegeben ist, zeugt nicht nur von schlechtem politischen Stil, sondern auch von unnötiger hektischer Betriebsamkeit der Koalition“, so die Vorsitzende des Philologenverbandes Berlin/Brandenburg, Kathrin Wiencek.

Schnellschüsse ohne Beteiligung der Betroffenen, die unverhofft aus dem Wipfel kommen, schaffen nur Verunsicherung und dienen nicht konstruktiv dem Schulbetrieb – Kontinuität ist ja ohnehin ein Fremdwort in der Brandenburger Bildungslandschaft.

Der Philologenverband Berlin/Brandenburg fordert die vernün-ftige Durchführung der Evaluation und anschließend ein durch-dachtes und planvolles Vorgehen unter Berücksichtigung der Erfahrungen anderer Bundesländer.

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An den
Regierenden Bürgermeister von Berlin
Herrn Klaus Wowereit
Senatskanzlei
Jüdenstr. 1
10178 Berlin

OFFENER BRIEF

                                                                                                          13. September 2011
Sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister Wowereit,

in Wahlkampfzeiten sind Parteien sensibler und Wähler hellhöriger, die Bildungspolitik rutscht auf  der Bedeutungsskala kurzzeitig nach oben und nicht zuletzt muss im Wahlkampf weniger Rücksicht auf den Koalitionspartner genommen werden.

Ich nutze daher meine Chance und schreibe Ihnen diesen offenen Brief.

Zwar mögen meine Warnungen und Hinweise in Ihren Ohren gebetsmühlenhaft klingen. Das ändert jedoch nichts daran, dass es sich um nachprüfbare Tatsachen handelt.

So sollte es alle Verantwortlichen nachdenklich stimmen, dass in jüngsten Bildungsvergleichen Berlin wieder bundesweit am schlechtesten abschnitt.
 
Liegt es möglicherweise daran,
dass Berlin seine besten jungen Lehrkräfte an andere Bundesländer abgeben muss, weil diese Bundesländer zu Recht ihre Lehrerinnen und Lehrer verbeamten und insgesamt viel höher besolden?

Oder liegt es vielleicht daran,
dass Berlin flächendeckend Lehrkräfte einsetzt, die keine abgeschlossene pädagogische Ausbildung haben und quasi wie Tagelöhner nach Bedarf geheuert und gefeuert werden?

Oder liegt es vielmehr daran,
dass Berlin den Lehrerberuf inzwischen so unattraktiv gemacht hat,  dass freie Stellen nicht mehr besetzt werden können, weil es gar keine geeigneten Fachlehrer mehr gibt und Schulen nicht einmal mehr ihren regulären Unterricht abdecken können?

Ich fordere Sie deshalb auf:
Haben Sie den Mut, sich vor der Wahl für die Verbeamtung von Lehrkräften auszusprechen!  -
Statten Sie Schulen nur mit voll ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern aus!
Lassen Sie die Finger von Bildungsexperimenten, solange nicht einmal die Grundversorgung  der Schulen mit geeignetem Lehrpersonal gesichert ist!

Mit freundlichen Grüßen

Kathrin Wiencek

Presseerklärung Nr. 4 - 09.05.2011

Berliner Schulen brauchen mehr Lehrer,
nicht mehr Konkurrenzdruck!

Den Berliner Schulen werden im nächsten Schuljahr Fachlehrkräfte in großer Zahl fehlen. Statt das Problem
sinnvoll anzupacken, erhöht Senator Zöllner
den Konkurrenzdruck auf die Schulen.

Die Vorsitzende des Philologenverbandes Berlin-Brandenburg,

Kathrin Wiencek, erklärt hierzu:

„Entgegen früherer Beteuerungen des Senators kann es nun doch ein Ranking der Schulen geben. Prüfungsergebnisse und  Inspektionsberichte werden veröffentlicht, Schüler sollen Lehrer bewerten.

Hier wird Transparenz nur vorgegaukelt. Schulen sind nur innerhalb desselben Einzugsgebietes überhaupt miteinander vergleichbar. Wenn Notendurchschnitte ein Maßstab für Qualität sein sollen, dann werden  Noten manipuliert werden. 

Schülerbewertungen von Lehrern wiederum sind völlig subjektiv. So wird ein Pranger für Einzelne geschaffen,  den Schulen hilft das in keiner Weise.“

Die Vorsitzende des Philologenverbandes betont:

„Die Qualität von Unterricht hängt von gut ausgebildeten Fachlehrkräften und kleinen Lerngruppen ab.“

Deshalb fordert der Philologenverband:

Berlin muss Geld in die Hand nehmen für

-             die Einstellung von Fachlehrern,

-             eine qualitativ gute Fortbildung der Kollegen und

-              eine Verkleinerung der Lerngruppen!

 

Presseerklärung Nr. 3 - 04.04.2011

Manchmal werden Träume wahr!

Auch wenn unsere Presseerklärung vom 1. April noch nicht den aktuellen bildungspolitischen Gegebenheiten entsprach,
bleibt zu hoffen, dass der Senat von Berlin sich dem dort Angesprochenen nicht länger verschließt.

Die Verbandsvorsitzende Kathrin Wiencek hierzu:

„Wir sind von mehreren Tatsachen ausgegangen.

Erstens genügt die Anzahl der in Berlin beschäftigten Lehrkräfte nicht, um die Unterrichtsversorgung heute wenigstens zu 100% an allen Berliner Schulen abzusichern.

Zweitens gibt es mittelfristig nicht genügend voll ausgebildete Bewerber in Berlin, um aus dem Dienst ausscheidende Kolleginnen und Kollegen zu ersetzen.

Drittens verlassen in Berlin ausgebildete junge Lehrkräfte in großer Zahl die Hauptstadt, weil die Konditionen in anderen Bundesländern erheblich besser sind. Vor allem hängt dies mit der anderswo üblichen Verbeamtung zusammen.

Viertens ist es immer noch so, dass der gegenwärtige Berliner Senat aus ideologischen Gründen diese prekäre Lage Berlins nicht wahrnehmen will und die genannten belegbaren Tatsachen leugnet.“

Deshalb fordert der Philologenverband für Berlin:

Berlin muss im Wettbewerb um die besten Lehrkräfte
wieder konkurrenzfähig werden !


Berlin muss seine Lehrkräfte wieder verbeamten !

Berlin darf seine besten Köpfe nicht länger aus der Stadt treiben !


Presseerklärung Nr. 2 - 01.04.2011

Wieder Zukunftsperspektiven

für Berliner Lehrer!

Neueste Berechnungen des Lehrerbedarfs in Berlin haben den Berliner Senat dazu bewogen, ab dem Schuljahr 2011/12 Lehrkräfte wieder als Beamte einzustellen.

Zusätzlich wird es eine Prämie geben für Referendare
bestimmter Fächer, um diese zum Bleiben zu bewegen.

Die Vorsitzende des Philologenverbandes Berlin-Brandenburg, Kathrin Wiencek, zeigt sich darüber höchst erfreut:

„Es ist eine lange überfällige Entscheidung des Berliner Senats. Offenbar hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Schulbetrieb ohne eine Rückkehr zur Verbeamtung von Lehrkräften nicht mehr solide planbar ist. Insbesondere die Entscheidung, Referendare mit Mangelfächern, die sich bewusst für Berlin entscheiden, mit einer einmaligen Sonderzahlung von 500,- Euro zu belohnen, ist eine beachtenswerte Geste. Wir beglückwünschen Herrn Senator Zöllner zu  diesem Erfolg, den er gegen hartnäckige Widerstände in der Koalition erringen konnte.“
Der Philologenverband sieht sich in seiner Arbeit bestätigt. Seit der Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrkräfte hat der Verband davor gewarnt, dass Berlin im Vergleich mit anderen Bundesländern nicht mehr konkurrenzfähig ist. Offenbar ist diese Erkenntnis nun auch durch die aktuellen Berechnungen bestätigt worden.

Der Philologenverband dankt allen Mitgliedern, die durch ihre
Unterstützung zu diesem Erfolg beigetragen haben!

 

Presseerklärung Nr. 1/2011 - 07.03.2011

Wortbruch der Senatsverwaltung schädigt Berliner Gymnasien schwer!

Die Berliner Gymnasien müssen einen großen Teil ihres Leitungspersonals an die Sekundarschulen abgeben.

Sie verlieren etwa die Hälfte ihrer Fachbereichsleiter,
die die Arbeit in den Kollegien koordinieren.

Die Vorsitzende des Philologenverbandes Berlin-Brandenburg, Kathrin Wiencek,  stellt dazu fest:

„Es handelt sich um einen Wortbruch der Senatsverwaltung. Die Sekundarschulen werden auf Kosten der Gymnasien finanziert. Das ist so, als würde man einem Fußballclub gleichzeitig den Kapitän, die Stürmer und den Trainer entziehen.

Hier wird die Arbeit an den Gymnasien absichtlich und nachhaltig beschädigt. Die Gymnasien können den Verlust ihrer erfahrensten Kolleginnen und Kollegen nicht ausgleichen.“

Der Philologenverband unterstützt den Widerstand der betroffenen Kolleginnen und Kollegen und fordert einen sofortigen Stopp der Umsetzungsmaßnahmen:

Schluss
mit der systematischen Schwächung der Berliner Gymnasien!

Schluss
mit dem Betrug, Sparmaßnahmen als Bildungspolitik zu tarnen!