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19.04.2012
Gemeinsame Aktionen zur Durchsetzung der Forderungen

der Beschäftigten im Schulbereich vereinbart

Die Forderungen der 11.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf den gemeinsamen Personalversammlungen am 22. November 2012 im Schulbereich wurden am Dienstag in einer gemeinsamen Beratung der
GEW Brandenburg und den Lehrerverbänden im dbb
aufgegriffen und beraten.

Die Lehrerverbände im dbb und die GEW Brandenburg bekräftigten gemeinsam ihren Unmut und Unverständnis über die Weigerung des MBJS und der Landesregierung, endlich substantielle Verhandlungen über die Verbesserung der Lern- und Arbeitsbedingungen an den Schulen des Landes Brandenburg aufzunehmen“, so die Landesvorsitzende Kathrin Wiencek.

Die Situation an den Schulen ist dramatisch und es ist aus der Sicht der Interessen-vertretungen gemeinsames Handeln zur Durchsetzung von Veränderungen unverzicht-bar. Die Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen fühlen sich von der Landesregierung nicht ernst genommen, fühlen sich allein gelassen und haben kein Verständnis mehr für die Ignoranz gegenüber den realen Problemen des schulischen Alltags durch die Landesregierung.

In einem gemeinsamen Aktionsbündnis wollen die Lehrerverbände im dbb und die GEW Brandenburg als die Interessenvertretungen der Beschäftigten im Schulbereich die berechtigten Forderungen der Lehrerinnen und Lehrer sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulaufsicht gegenüber der Landesregierung durchsetzen.

„ Wir fordern die für den Bildungsbereich zuständige Ministerin zur Aufnahme von Verhandlungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und Absenkung der Arbeitsbelastungen im Schulbereich auf“, erklärt die Landesvorsitzende.

 Gleichzeitig werden weitere Maßnahmen und Aktionen zur Durchsetzung der berechtigten Forderungen der Beschäftigten im Schulbereich für Anfang des Jahres 2013 vorbereitet.

Folgende Gewerkschaften und Lehrerverbände tragen das Aktionsbündnis:

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Brandenburg

Brandenburgischer Pädagogen Verband

Deutscher Philologenverband Berlin/Brandenburg

Verband Brandenburgischer Oberschullehrer

Landesverband der Lehrer an beruflichen Schulen

Verband der Lehrer an Wirtschaftsschulen

 

04.12.2012
Arbeitszeitgerechtigkeit
für Berliner Lehrkräfte!

Der Philologenverband Berlin/Brandenburg e. V. fordert die Schließung der Arbeitszeitkonten für Berliner Lehrkräfte und die gleichzeitige Rücknahme der Arbeitszeiterhöhung für Lehrerinnen und Lehrer.

Die Verbandsvorsitzende Wiencek erklärt hierzu:

„Eine Schließung der Arbeitszeitkonten  der Berliner Lehrerinnen und Lehrer ist sinnvoll, wenn parallel dazu die einseitige Arbeitszeit-erhöhung um bis zu 2 Stunden zurückgenommen wird. Es gibt keinen Grund, Lehrer länger als andere Beamte arbeiten zu lassen.

Bestehende, individuell erworbene Ansprüche sind ein Ausgleich für geleistete Mehrarbeit in den letzten Jahren.
Wir verlangen daher, dass den Kolleginnen und Kollegen individuelle Angebote gemacht werden, um diese Ansprüche einzulösen. Hier sind z. B. Altersteilzeit ebenso wie ein finanzieller Ausgleich geeignete Möglichkeiten.“


Der Philologenverband  fordert daher die

-        Rücknahme der Arbeitszeiterhöhung für Berliner Lehrkräfte,
-        Schließung der Arbeitszeitkonten,
-        Abgeltungsangebote für bestehende Zeitguthaben.

 

07.06.2012
Beschlüsse des Hauptvorstandes

1.      Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft wird aufgefordert, umgehend alle Fachleiterstellen gemäß VV Zuordnung auszuschreiben und zu besetzen.

2.      Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft wird aufgefordert, alle Berliner Schulen mit mindestens 100% vollständig ausgebildetem Personal auszustatten.

3.      Der Senat von Berlin wird aufgefordert, die durch Entscheidungen im Bereich der inneren Schulangelegenheiten erzwungenen zusätzlichen Belastungen der Bezirke (äußere Schulangelegenheiten) in Form entsprechender Haushaltsmittel den Bezirken zur Verfügung zu stellen.

4.      Die Senat von Berlin wird aufgefordert , entsprechend der Koalitionsvereinbarung die Arbeitszeitverlängerung von 2003, die bei den Mitarbeitern der Verwaltung kurz nach dem Beschluss der Arbeitszeitverlängerung wieder zurückgenommen wurde nun auch für die Lehrkräfte zurückzunehmen. Dies bedeutet für die Lehrkräfte der Gymnasien die Rückführung der Pflichtstundenzahl von 26 auf wieder 24 Unterrichtsstunden.

5.       Der Senat von Berlin wird aufgefordert, durch alternative persönliche Angebote an die Kollegen (z. B. Reduzierung der Pflichtstunden) die Lebensarbeitszeitkonten abzubauen.

6.      Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft  wird aufgefordert, die gestaffelte Altersermäßigung wieder einzuführen. 

7.      Der Senat von Berlin wird aufgefordert, Berliner Lehrkräfte wieder zu verbeamten.
Neben der grundsätzlichen Überzeugung des Verbandes, dass Lehrkräfte Beamte sein müssen (nähere Ausführungen s. Hauptstadtmagazin …), führt die Weigerung Berlins Lehrkräfte zu verbeamten, zu entscheidenden Nachteilen  der Schule.

8.      Der Senat von Berlin wird aufgefordert,  die unbefristet beschäftigten und angestellten Berliner Lehrkräfte zu verbeamten.

9.      Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft wird aufgefordert, die Einstellung so rechtzeitig vorzunehmen, dass mit Abschluss des alten Schuljahres die notwendigen Einstellungen für das folgende Schuljahr vollständig erfolgt sind.
 
 10.   Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft  wird aufgefordert, die IT-Administratorenaufgaben (eEducation und eGovernment) durch IT-Fachkräfte wahrnehmen zu lassen.  Die umfangreichen Aufgaben bedeuten für die verantwortlichen Lehrkräfte trotz gewisser Entlastungen eine unangemessene Arbeitsbelastung und führen zu einer entsprechenden Überlastung der Kolleginnen und Kollegen.

11.   Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft  wird aufgefordert, den Schulen die notwendigen Mittel für eine sachgerechte Ausstattung von Arbeitsplätzen für Lehrkräfte an den Schulen zur Verfügung zu stellen.

12.   Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft wird aufgefordert, die DV-Gesundheit vollständig umzusetzen.  Im Interesse der Gesundheit der Lehrkräfte sind insbesondere die präventiven Maßnahmen von besonderer Bedeutung. 

13.   Die Senatsverwaltung für Bildung und Wissenschaft wird aufgefordert, vor der Einführung der Inklusion die notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen. (s. DPHV-Papier)

14.   Der Hauptvorstand des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) auf, sicherzustellen, dass jede Schule  mindestens  5% Vertretungsreserve erhält.

15.   Der Hauptvorstand des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert das MBJS auf, sich für eine Reduzierung der Klassen- und Kursfrequenzen einzusetzen.

16.   Der Hauptvorstand des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert das MBJS auf, im Kabinett auf eine gesetzliche Regelung zur Altersteilzeit hinzuwirken.

17.   Der Hauptvorstand des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert das MBJS auf, die wöchentliche Stundenverpflichtung der Lehrer zu reduzieren.

18. Der Hauptvorstand des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg fordert das MBJS auf, für die Umsetzung der Inklusion in Brandenburg die erforderlichen personellen und sächlichen Mittel zur Verfügung zu stellen.


04.06.2012
Philologenverband für Verbeamtung der Lehrkräfte in Berlin

Die Mitglieder des Hauptvorstandes des Deutschen Philologenverbandes Landesverband Berlin/Brandenburg haben sich auf ihrer Tagung am 01.06.2012 aus folgenden Gründen erneut für die Verbeamtung der Lehrkräfte in Berlin ausgesprochen.

1.     Ein erheblicher Teil des Pflichtunterrichts wird durch nicht voll ausgebildete Lehrkräfte erteilt. Zusätzlich fehlen in den Mangelfächern Lehrkräfte. Eine Abwanderung der in Berlin ausgebildeten Lehrkräfte kann und darf sich Berlin im Interesse der Sicherung und der Qualität des Unterrichts nicht leisten.

2.     Angesichts der Haushaltslage des Landes ist es nicht nachzuvollziehen, dass Berlin Millionen für die angestellten Lehrkräfte zu viel ausgibt (s. Bericht des Rechnungshofes). Der Hinweis auf die Pensionslasten ist irreführend. Der Senat zahlt (einschl. Arbeitsgeberleistungen für die Sozialversicherung) für jede angestellte Lehrkraft  zwischen 1500 und 700 € monatlich mehr im Vergleich zu den Beamten.
Wäre nur ein Teil der eingesparten Summe als Rücklage für zukünftige Pensionslasten in einen Pensionsfond angelegt worden, hätte diese Rücklage die Pensionslasten abgedeckt.
Die heutigen Pensionslasten für den Haushalt liegen in dem Versäumnis der Politik entsprechende Vorsorge getrieben zu haben.

3.     Die Tätigkeit von Lehrerinnen und Lehrer sind ohne jeden vernünftigen Zweifel grundrechtswesentlich. Grundgesetz, Verfassung von Berlin und das Schulgesetz belegen die hoheitlichen Aufgaben. Dies gilt gleichermaßen für die Notengebung und Versetzungsentscheidungen wie auch den Unterricht als solchen.

Die Verbeamtung Berliner Lehrer ist keine Glaubensfrage, sondern ein dringendes Gebot!

05.03.2012
Lehrermangel bedroht Bildung in Berlin!

Der Philologenverband Berlin-Brandenburg e.V. warnt vor der akuten Bedrohung für die Berliner Schulen durch den Lehrermangel in Berlin. Der Mangel ist nicht nur in absoluten Zahlen messbar.  Der Berliner Senat treibt immer noch Nachwuchslehrkräfte außer Landes.

Die Verbandsvorsitzende Wiencek erklärt hierzu:

„Wer glaubt, es genüge immer noch, sich auf die Attraktivität Berlins zu verlassen, hat die Marktwirtschaft nicht verstanden. Lehrerinnen und Lehrer in Berlin sind höher belastet und viel schlechter besoldet als ihre Kollegen in allen anderen Bundesländern. Referendare arbeiten für eine Besoldung, die knapp über dem Hartz IV – Niveau liegt. Die Abwanderung der Pädagogen ist eine logische Konsequenz aus diesem unhaltbaren Zustand. Ohne eine Verbeamtung der Lehrkräfte kommen wir nicht weiter.“

Der Philologenverband  fordert daher die

-       zügige Verbeamtung aller Berliner Lehrkräfte
-       und eine deutliche Anhebung der Besoldung für Referendare!

27.02.2012
Losverfahren führt in die Sackgasse!


Der Philologenverband Berlin/Brandenburg fordert die Abschaffung des Losverfahrens bei der
Vergabe von Schulplätzen an Gymnasien.

Die Sekundarschulen können einen Großteil der Schüler, die das Probejahr am Gymnasium nicht bestehen, nicht aufnehmen.  Deshalb stehen diese Schüler, die mehrheitlich durch das Losverfahren zum Gymnasium kamen, jetzt vor einem Problem.

Sie finden keinen neuen Schulplatz.

Die Verbandsvorsitzende Kathrin Wiencek fasst zusammen:

„Das Losverfahren führt nicht zu Chancengerechtigkeit, sondern zu
erheblicher Frustration. An nicht wenigen Gymnasien bestehen 20-30% der Siebtklässler das Probejahr nicht. Ihnen droht nun die Situation, dass sie in Auffangklassen landen, in denen dann ausschließlich enttäuschte Ex-Gymnasiasten sitzen. Das ist pädagogischer Unsinn.“

Der PhV fordert daher

-       Schluss mit dem Losverfahren an Gymnasien!

-       Reibungslose Wechselmöglichkeiten für Schüler

zwischen ISS und Gymnasien nach dem Probejahr!

22.02.2012
Verbeamtung der Berliner Lehrkräfte

statt Beamtenimport

Die Personalräte des Deutschen Philologenverbandes (PhV BB) und des Verbandes für Bildung und Erziehung (VBE) im Gesamtpersonalrat bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft verurteilen die Ungleichbehandlung der jungen Berliner Lehrkräfte durch die Nichtverbeamtung.

Insbesondere sehen wir in der Übernahme von Beamten aus den anderen Bundesländern mit ggf. einer Zulage zum Ausgleich der Besoldungsnachteile nicht nur eine Missachtung der jungen Berliner Lehrerinnen und Lehrer auf Gleichbehandlung  in Form von Nichtverbeamtung, sondern durch die sich ergebene geringere Bezahlung der Berliner Beamten auch eine Benachteiligung  der verbeamteten Lehrkräfte.

Wir stimmen den jungen Kolleginnen und Kollegen zu, die eine Gleichbehandlung fordern.  Die von vielen Kolleginnen und Kollegen angedachten tariflichen Änderungen werden angesichts des beabsichtigten Beitritts Berlins in die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) und der zusätzlichen Kosten kaum möglich sein.

Solange der Berliner Senat die Berliner Lehrkräfte nicht verbeamtet, werden die Personalräte des Deutschen Philologenverbandes und des Verband Bildung und Erziehung im Gesamtpersonalrat bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft der Versetzung von Beamten aus anderen Bundesländern in das Land Berlin nicht mehr zustimmen.

 

Wir, die Personalräte des DPhV und des VBE, fordern die Senatsverwaltung und den Senat von Berlin auf, die Berliner Lehrerinnen und Lehrer zu verbeamten.

Gabriele Dietrich (VBE Berlin-Mitglied des Landesvorstandes)
Ferdinand Horbat (stellv. Vorsitzender des DPhV Berlin/Brandenburg)
Heidrun Quandt  (stellv. Vorsitzende des VBE Berlin)
Mitglieder des Gesamtpersonalrates bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft  der allgemeinbildenden Schulen