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14.03.2013
Senat will Tarifergebnis nicht auf Beamte übertragen

Zwei-Klassen-Gesellschaft im öffentlichen Dienst
des Landes Berlin befürchtet

Mit heftiger Kritik ist die Nachricht von der Totalverweigerung des Senates zur Übernahme des Tarifergebnisses auf die Berliner Beamten vom Philologenverband Berlin/Brandenburg aufgenommen worden.

Die bisher vorgesehenen Schritte von jeweils zwei Prozent Gehaltserhöhung in den Jahren 2013 und 2014 lassen den Abstand zu den anderen Bundesländern noch weiter anwachsen.

Die Art und Weise, wie hier mit den berechtigten Interessen von Lehrerinnen und Lehrern  umgegangen wird, ist unerträglich.

Für den Philologenverband ist das Fass jetzt übergelaufen. Die Angehörigen der Berliner Lehrerinnen und Lehrer erwarten eine faire Behandlung. Niemand kann uns erklären, warum ein Kollege in der nächsten Großstadt 400 € mehr im Monat verdient.

Bei vielen Lehrern macht sich das Gefühl breit, von SPD und CDU verraten worden zu sein.




11.03.2013
Verbeamtung dringend erforderlich


Der Philologenverband Berlin/Brandenburg fordert das Land Berlin auf, das Verbeamtungsverbot für Lehrkräfte aufzuheben.

Zu Recht fordern die jungen Kolleginnen und Kollegen die Gleichbehandlung der Lehrerinnen und Lehrer in Berlin.

Die Vorstellung, im Rahmen von Tarifverhandlungen zwischen der TdL und den Gewerkschaften eine Gleichstellung der angestellten Lehrkräfte mit dem Beschäftigungsverhältnis der Beamten zu erreichen, ist ein Irrweg.

Schon die jetzigen Tarifverhandlungen haben gezeigt, dass allein eine bundeseinheitliche Lehrereingruppierung angesichts der sehr unterschiedlichen Interessen der Länder nicht möglich erscheint.

Die Gleichbehandlung der Kolleginnen und Kollegen
ist nur über die Verbeamtung erreichbar.


Auch angesichts der Haushalsbelastungen ist nicht nachvollziehbar, dass der Berliner Senat bis zu 1500 Euro/Monat und Lehrkraft für die angestellten Lehrerinnen und Lehrer im Vergleich zu den beamteten Lehrkräften mehr ausgibt.
Der Berliner Senat könnte bei Verbeamtung der angestellten Lehrkräfte pro Jahr einen dreistelligen Millionenbetrag einsparen. Modellrechnungen für längerfristige Zeiträume haben gezeigt, dass auch unter Berücksichtigung  von Rückstellungen für Pensionen die Beschäftigung von Beamten für den Haushalt deutlich günstiger ist.

In Berlin werden mittelfristig tausende von Lehrkräften in den Ruhestand gehen. Insbesondere in den „Mangelfächern“ wird Berlin nicht in ausreichendem Maß qualifizierten Nachwuchs  einstellen können. Andere Bundesländer, wie das Land Brandenburg, verbeamten und zahlen außerdem noch besser.

Berlin hat nur eine Chance auf qualifizierte Lehrkräfte.

Berlin muss die Lehrkräfte verbeamten.

11.03.2013
Philologenverband erwartet Übertragung des Tarifergebnisses auf die Beamten!


Die Vorsitzende des Philologenverbandes Berlin/Brandenburg, Kathrin Wiencek, fordert die Landesregierungen von Berlin und Brandenburg auf, das Tarifergebnis für die Landesbeschäftigten zeit- und inhaltsgleich auf die Beamten und Versorgungsempfänger zu übertragen. 

„Eigentlich müsste das ein Gebot der Fairness und eine Selbstverständlichkeit sein, schließlich haben die Beamten einen gesetzlichen Anspruch auf Teilhabe an der allgemeinen Einkommensentwicklung.“, so Wiencek.

11.03.2013
Gehaltserhöhung natürlich auch für angestellte LEHRER!


Entgegen der teilweise in den Medien verbreiteten Meldung, erhalten auch die angestellten Lehrer die zweistufige Gehaltserhöhung von 5,6%.

Die Beschäftigten erhalten rückwirkend ab 01.01.2013 2,65 % mehr Gehalt und ab 01.01.2014 weitere 2,95 %  

Keine Einigung dagegen gab es bezüglich der Entgeltordnung, die bestimmt, in welche Gehaltsstufe (z. B. E13) ein Lehrer eingruppiert wird. Die Verhandlung scheiterte diesbezüglich.

Noch immer bekommt ein angestellter Lehrer in Brandenburg genau so viel wie ein angestellter Lehrer in Baden-Württemberg, wenn sie in der gleichen Gehaltsstufe sind.

21.02.2013
Sitzenbleiben heißt Qualität sichern!


Der Philologenverband Berlin/Brandenburg e. V. fordert die
Erhaltung der bisherigen Regelung zum sogenannten
„Sitzenbleiben“. Eine Abschaffung ist pädagogischer Unfug,
der den Schülern ein völlig  falsches Selbstbild vorgaukelt.

Die Verbandsvorsitzende Wiencek erklärt hierzu:

„ Wer Abschlussstandards fordert, wer die Qualität unseres Abiturs oder eines MSA einfordert, wer die Schüler fördern möchte, indem er sie fordert, der kann die Wiederholung einer Klassenstufe nicht abschaffen.

Bei aller Differenzierung müssen Leistungen erbracht werden, ohne die Schulabschlüsse nicht vergeben werden. Abitur und MSA  würden massiv abgewertet. Zudem verzeichnen Schüler, die im Unterricht sitzen, aber nicht mehr folgen können, weder Lernzuwachs noch Erfolgserlebnisse. Diese Schüler haben überhaupt keine Motivation, sich anzustrengen. Darunter leidet erfahrungsgemäß die gesamte Lerngruppe.“

Der Philologenverband fordert stattdessen

-        Lerngruppen mit maximal 25 Schülern auch an Gymnasien,

-        systematischen Förderunterricht an den Nachmittagen,

-        Rücknahme der Früheinschulung, die viele Fünfjährige überfordert.